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Strompreisentwicklung und Anstieg der EEG-Umlage für 2020

Strom ist so teuer wie nie zuvor. Mittlerweile zahlen Stromkunden im Schnitt 30,85 Cent pro Kilowattstunde. Dies ermittelte die Bundesnetzagentur für den Stichtag 1.April. Das war fast ein Cent mehr als zum gleichen Zeitpunkt des vergangenen Jahres, wie aus Zahlen für den neuen Monitoringbericht der Bundesnetzagentur hervorgeht.
Die Frage ist jedoch: Welche Entwicklung können wir für das Jahr 2020 erwarten?
Es kann relativ sicher prognostiziert werden, dass der Strompreis weiter steigen wird.
Dafür sind 3 Faktoren verantwortlich:

EEG-Umlage

Die EEG Umlage wird um rund 5 Prozent von 6,405 Cent/kWh im Jahr 2019 auf 6,756 Cent/kWh im Jahr 2020 steigen. Sie macht knapp ein Viertel des gesamten Strompreises aus und muss von allen privaten Verbrauchern entrichtet werden. Ein Musterhaushalt wird dies mit zusätzlich ca. 12,00 Euro pro Jahr belasten.

Netznutzungsentgelte

Ein weiteres Viertel des Strompreises machen die Gebühren für das Stromnetz aus. Auch hier zeichnet sich ein deutlicher Anstieg ab.
Hier ist die Entwicklung natürlich regional unterschiedlich, aber die deutliche Mehrheit der Netzbetreiber in Deutschland hat Erhöhungen angekündigt. Im gewichteten Durchschnitt werden die Netznutzungsentgelte um rund 6 % ansteigen, was knapp 0,5 Cent/kWh entspricht. Besonders betroffen von erhöhten Netznutzungsentgelten sind die Bundesländer Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Saarland sowie Teile Niedersachsens, von NRW und Rheinland-Pfalz.

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Börsenpreise

Höhere Großhandelspreise waren ein weiterer Grund für den bisherigen Anstieg der Strompreise – und die Börsenpreise könnten noch weiter steigen. Damit rechnet jedenfalls der größte deutsche Stromerzeuger RWE. Die Stilllegung weiterer Kraftwerke im Zuge der Energiewende und der Ausstieg aus der Kernkraft würden zu einer Verknappung führen, hatte RWE-Finanzchef Markus Krebber kürzlich gesagt. Schon jetzt seien die Preise für Stromlieferungen im kommenden Jahr gestiegen.
Spätestens zum Jahreswechsel dürfte der Markt vor einer großen Welle an Preisanpassungen stehen. Die Medien werden, wie immer, diese Veränderungen begleiten und die Verbraucher sind sensibilisiert . Nutzen Sie diese Chance und wechseln  Sie ganz einfach den Versorger.
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